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Andy Buck

DER KÜNStLER

Andy Buck ist ein amerikanischer Bildhauer und Möbeldesigner, der im Bundesstaat New York lebt und arbeitet. Der Absolvent der Rhode Island School of Design (MFA 1993) und der Virginia Commonwealth University (BA 1987) verbindet in seinen Arbeiten traditionelle Handwerkskunst, Formanalysen und reichhaltig bemalte Oberflächen.

Buck ist seit mehr als 25 Jahren als Kunsthandwerker tätig und hat seine Arbeiten in über 100 Ausstellungen in Galerien und Museen in den Vereinigten Staaten und im Ausland präsentiert. Er wird von der Galerie NAGA vertreten und seine Möbel und Skulpturen wurden in zahlreichen Büchern und Zeitschriften veröffentlicht. Buck wurde eingeladen, an vielen Orten zu sprechen, darunter die Smithsonian's Renwick Gallery, das Hui No' Eau Visual Arts Center, Maui, HI, die Australian National University, das Minneapolis College of Art, das Maine College of Art, die Herron School of Art, das California College of the Arts, das Oregon College of Art & Craft, die University of the Arts, die University of Wisconsin und die Rhode Island School of Design.

Andy Buck hat auch an einigen der besten Workshop-Programme in den Vereinigten Staaten unterrichtet, darunter Anderson Ranch, Haystack Mountain School, Penland School und Peter's Valley. Derzeit ist er ordentlicher Professor am Rochester Institute of Technology, wo er seit neunzehn Jahren Holzbearbeitung und Möbeldesign unterrichtet.

Andy Buck Gallery 1

The Man, The Myth, The Legend.

Andy Buck Gallery 2

Blossfeldt chairs - wood, fabric, paint.

Andy Buck Gallery 3

Dot bench - rosewood, poplar, paint.

Cork Top Tables - wood, steel, wine corks, paint.

Foyer Table - wood, paint.

Andy Buck Gallery 5

Foyer Table II - wood, paint.

DIE FRAGEN

Wie bist Du zum Bearbeiten und Formen von Holz gekommen?

Ich studierte Politikwissenschaften an der Virginia Commonwealth University und musste einen Kunstkurs belegen. Ich entschied mich für einen Kurs in Holzbearbeitung und Möbeldesign. Schon bald verliebte ich mich in diesen kreativen Bereich, belegte weitere Kurse, lernte Fähigkeiten und Techniken und entwickelte meine Stimme als Künstlerin.

Hast Du eine offizielle Qualifikation für Deine jetzige Tätigkeit absolviert?

Anschließend erwarb ich einen Master-Abschluss in Industriedesign und Möbel an der Rhode Island School of Design. Derzeit bin ich Vollzeitprofessorin für Holzbearbeitung und Möbeldesign an der School for American Crafts des Rochester Institute of Technology.

Was inspiriert Dich für Deine Projekte?

Ich suche überall nach Inspiration, aber ich lasse mich zunehmend von der Natur inspirieren. Ich sehe Schönheit in vielen organischen Formen, von Pflanzen bis zu Tieren. Ich lasse mich auch von der Kunstwelt inspirieren und liebe Künstler wie Constantine Brancusi, Paul Klee, Isamu Noguchi, Alexander Calder und Martin Puryear, um nur einige zu nennen.  Ich beschäftige mich auch gerne mit amerikanischer Volkskunst sowie mit afrikanischer und ozeanischer Kunst. Wenn ich mir diese Arbeiten ansehe, liebe ich es, den kreativen Denkprozess, die einzigartigen Interpretationen und die Handschrift bei der Herstellung von Objekten zu sehen.

Was würdest Du deinem jüngeren Ich zu dem Zeitpunkt sagen, als deine künstlerische Reise begann?

Probieren Sie es aus und bleiben Sie im Spiel! Suchen Sie überall nach Inspiration. Nichts Gelerntes ist Zeitverschwendung, auch wenn Sie die Richtung wechseln. Wie der kreative Prozess ist auch das Gehen eine Kombination aus dem Verlust des Gleichgewichts und dem Wiedererlangen des Gleichgewichts. Um voranzukommen, muss man das Gleichgewicht verlieren und darauf vertrauen, dass man es wiedererlangen kann. Und wenn man fällt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man vorwärts fällt.

Bietest Du Deine Objekte auch zum Verkauf an?

Ja, ich habe meine Arbeiten in Galerien in den gesamten USA verkauft und in Galerien und Museen in den USA, Kanada, Australien und Deutschland ausgestellt.

Welches ARBORTECH Tool nutzt du am liebsten und warum?

Ich liebe die Kontrolle der TURBOPlane. Sie ist fantastisch für den schnellen Holzabtrag, gibt einem aber auch große Kontrolle bei leichteren Formen. Ich mag auch den Kugelhobel zum Aushöhlen von Oberflächen, das ist eine wirklich coole Idee.

Wenn Du eine Holzart wärst, welche wärst Du und warum?

Wirklich? Meine Güte... Ich schätze, ich würde eine Silberbirke sein wollen. Birken sind ein wirklich nützliches Holz. Die Maserung ist leicht und lässt sich wunderbar schnitzen. Auch die Rinde und die Wurzeln lassen sich auf vielfältige Weise verwenden. Birken sind außerdem hell, hoch und schön. Sie sind sehr anpassungsfähig an ihre Umwelt und können rauen Bedingungen standhalten und an vielen Orten wachsen. Sie sind oft die ersten, die geschädigte Waldgebiete wieder besiedeln, was sie zu einem Symbol der Erneuerung macht.

Wie machst du gerne während Deiner Freizeit, wenn Du dich nicht mit Holz beschäftigst?

Wenn ich nicht in der Werkstatt arbeite oder Holzbearbeitung und Möbeldesign unterrichte, habe ich eine Reihe von Interessen. Im Winter kann es in Upstate New York kalt und schneereich sein. Ich fahre gerne Ski Alpin und Langlauf und gehe gerne in den Schnee hinaus. Außerdem backe ich sehr gerne Brot und koche. In den wärmeren Monaten gehe ich gerne in den Garten, baue Gemüse an und arbeite draußen. Ich bin auch ein Musikliebhaber und schätze viele Musikrichtungen und lehne mich gerne zurück und spiele auf meiner Gitarre. Vor allem aber verbringe ich gerne Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn.

  

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